Die Potemkinsche Stadt

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Kino Dokumentarfilm 1986-1988, Länge: 94 Min. / Farbe
Inhalt

DIE POTEMKINSCHE STADT erzählt vom Leben und Überleben
in den modernen Trabantenstädten Europas.

Es gibt im Film Städte, die es nicht mehr gibt –
die Metastadt Wulfen im Ruhrgebiet – und solche,
die erst kommen werden – die Megastädte im Süden von Madrid.
Es gibt eine Betonstadt am Rande von Amsterdam,
die heute zum größten schwarzen Getto in Europa geworden ist –
und ein Banlieure in Paris, in dem Rassismus und Drogen das Leben bestimmen.
Es gibt Häuser, aus denen das Leben herausgetrieben wurde,
in denen Menschen wie Fremdkörper wirken.
Es gibt den vitalen Überlebenskampf
der in die Städte Vertriebenen, der aus den Städten Gestoßenen.
Und es gibt die Musik von Albert Mangelsdorff.

Wir wollten keinen Film über Architektur im engeren Sinn machen.
Angeregt hat uns eher eine Vorbemerkung aus dem Werk
Alexander Mitscherlichs: „Unsere Städte sind Produkte der Phantasie
wie der Phantasielosigkeit. Da sie aber aus harter Materie bestehen,
wirken sie wie Prägestöcke.“
Den Spuren eines so beschädigten Lebens wollten wir nachgehen.


Auszeichnungen / Preise

1989 Ökomedia – International Freiburg, Hauptpreis u. Förderpreis
1989 World – Festival Houston, Bronze Award
1989 International – Ecological – Festival Kranj, Ehrende Anerkennung
1989 Medikinale – International Parma, Summa Cum Laude /Beste Fotografie
1990 Hessischer Filmpreis, Beste Filmmusik / Beste Fotografie
1990 nominiert für den Deutschen Kamerapreis
FBW-Filmbewertungsstelle Wiesbaden (DE): 28.02.1989 : WERTVOLL

Festivals National:

22. Internationale Hofer Filmtage, 1988
Duisburger Filmwoche, 1988
Internationale Tage des Ökologischen Films, Freiburg 1988
Internationale Leipziger Dokumentarfilmwoche, .1988
4. Frankfurter Filmschau, .1989
6. Kasseler Dokumentarfilm-Fest, .1989
Festival des Emigrantenfilms Braunschweig, 1991
Hessischer Filmpreis 1990: „Beste Kamera“ „Beste Filmmusik“

Festivals International:

Festival Inernacional de Cino Bilbao, 1988
1ére Biennale Europeenne du Documentaire Lyon, 1989
1. Internationales Filmfestival der Dokumentarfilme Leningrad, 1989
Viennale ´89, Wien 1989
Ecovision ´89 Lille 1989
International Filmfestival Houston 1989 Bronze Award 1989
4. International Ecological Film Events, Kranj, 1989
Ehrende Anerkennung
40. Montecatini Cinema, 1989
International Festival of Cinema Figueira da Foz, 1989
37 th San Sebastian International Film Festival, 1989
Parma International Medical Filmfestival, 1989
Summa Cum Laude und Spezialpreis : Beste Fotografie 1989
Bombay International Film Festival for Documentary and Short Films, 1990
Sahara Filmfestival Algerien, Polisario, 1990
“Vision urbaines”, Paris, Cinematheater im Centre Georges Pompidou, 1994

 

Credits

Regie: Mischka Popp, Thomas Bergmann

Drehbuch: Mischka Popp, Thomas Bergmann

Kamera: Jacques Steyn
Bernd Mosblech

Schnitt: Peter Przygodda

Musik: Albert Mangelsdorff

Mitwirkung: Peter Fitz (Erzähler)
Ton: Michael Loeken
Johann Kegler
Eric Langhout

Kamera-Assistent: Achim Schäfer
Uwe Schäfer
Jan Wich
Gilbert Lecluyse

Regie-Assistent: Gilles Lotthé

Licht: Rudolf Kaiser
Kees Kroese
Eric van Wouden
Antonio Herrera
Enrique Ray
Prédéric Lemaire

Bühne: Hugo van Baaren
Julian Fernandez
Anselmo Villalba
Paul-Phillippe Arnaud
Patric Moulin
Recherchen: Frank van Reemst

Produktionsvorbereitung: MUSCH & TINBERGEN
Tijs Tinbergen

CDN Productions Gennevielliers
Gilles Sandoz

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