Herzfeuer

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Kino Dokumentarfilm 1992/1993, Länge: 104 Min. / Farbe
Inhalt

Wir haben eine Reise unternommen. Durch die deutschen Schlafzimmer.
Haben – quer durch die Republik – Gespräche geführt mit Singles und Paaren,
mit Alten und Jungen. Über Liebe, Obsessionen, verborgene Wünsche.
Über den Treibsatz Trieb.
Keine Peepshow, kein Herumstochern unter der Bettdecke, keine pädagogischen Doktorspiele. Sondern: Gespräche auf Augenhöhe, neugierig, handfest und offen.
Kein Beitrag zur Flut der Ratgeber, kein Beziehungskisten-Verschnitt,
keine Anleitung für Erotikbastler.
.
Eher ein Film der Unruhe, aus dem Reich der Sinne.
Wir erzählen Geschichten von Höhenflügen und Abstürzen,
von Gier und Einsamkeit, von Fremdheit und Nähe.
Und von der Suche nach Glück.
Groteske, anrührende und komische Geschichten.

Von ganz normalen Leuten mit manchmal seltsamen Neigungen.
Und von seltsamen Leuten, für die normal ist, was anderen verrückt erscheint.
Vom frischen Glück, das sich ganz von der Welt abschottet,
bis zum Fetischisten, der sich als Haussklave verdingt.
Vom jungen Mann, der die alten Frauen liebt, bis zum Ehepaar,
das zur Liebe die zweite Haut braucht.
Von starken Frauen, die für ihre sexuelle Selbständigkeit einen
schmerzhaft hohen Preis bezahlt haben, bis zum ratlosen Mann,
der sich in eine Hure verlieben musste –

Momentaufnahmen von Lebens – und Liebesläufen,
die eines gemeinsam haben:
eine erstaunliche Direktheit und den Mut zur Selbsterkenntnis.


Auszeichnungen / Preise
1994 PREMIERE-PREIS, bester Deutscher Dokumentarfilm

1994 nominiert für den 30. ADOLF GRIMME PREIS

Festivals National:

27. Internationale Hofer Filmtage, 1993
Internationale Leipziger Dokumentarfilmwoche, 1993
Kasseler Dokumentarfilm -Fest, 1994
9. Frankfurter Filmschau, 1994

Festivals International:

San Francisco International Filmfestival 1994
Montréal, Goethe Institut, 1994
Barcelona, Goethe Institut, 1994
New York Filmfestival 1994
Houston International Filmfestival 1995

 

 

Credits

Regie: Mischka Popp, Thomas Bergmann

Drehbuch: Mischka Popp, Thomas Bergmann

Kamera: Jörg Jeshel, Rüdiger Laske

Kamera-Assistenz: Konstantin Kröning, Viola Laske

Schnitt: Peter Przygodda

Schnitt-Assistenz: Charlotte Burg

Ton: Michael Loeken

Mischung: Hartmut Eichgrün
(GEYER SYNCHRON Berlin)

Licht: Martin Scheyko

Aufnahmeleitung: Claudia Hofstötter

Sprecher: Peter Fitz

Musik: Archivaufnahmen

Videofilme: Ed Plitz

Recherchen: Christiane Weber

Texte-Zitate: Pierre Augustin Caron de Beaumarchais (Text aus dem Bühnenstück „La journèe folle ou le
mariage de Figaro“), Erich Fried (Gedicht „Was es ist“), Gebrüder Grimm (Märchen „Der Räuber-bräutigam“), Oskar Kokoschka (Text „Die Puppe. Briefe an Fräulein Moos“), Stendhal ( Essay „Über die Liebe“)

Produktionsleitung: Mischka Popp

Redaktion: Joachim Faulstich Faulstich, Georg M. Hafner ( HR )

Dreharbeiten: 1993: Frankfurt am Main, Hamburg, München,
Passau, Hamm, Celle, Eschborn, Reutlingen (DE)

Produzent: Mischka Popp, Thomas Bergmann

 

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